Werkzeuge

Rückmeldungen

Die Seite Rückmeldungen (Sidebar „Rückmeldungen", Gruppe Werkzeuge) sammelt die Rückmeldungen der Einsatzkräfte auf einen Alarm: Wer kommt, wer geht direkt zur Einsatzstelle, wer kann nicht. So weißt Du schon vor dem Ausrücken, mit welcher Mannschaft Du rechnen kannst.

Gespeist wird sie aus dem Meldungs-Bus — unabhängig davon, worüber zugestellt wurde. Die Rückmeldung hängt an der Meldung und an der Person: Du siehst also, wer auf welchen Alarm geantwortet hat.

⚠️ Die Seite verlangt das Recht „Rückmeldungen anderer sehen" (mitteilung.rueckmeldungen). Nicht nur der Menü-Eintrag: Wer das Recht nicht hat, kommt auch über die direkte Adresse nicht herein. Der Grund ist der Inhalt — hier stehen Klarnamen, freie Zusatztexte und der Einsatzbezug quer über die ganze Wehr.

Bis Version 4.9 war es admin.access. Geändert, weil diese Seite und das Postfach dieselben Daten zeigen: Zwei verschiedene Riegel für dieselbe Datenklasse laufen irgendwann auseinander. Administrator, Einsatzleiter und Lage haben das Recht ab Werk und behalten die Seite. Beim Dispo kannst Du es im Rollen-Editor dazugeben — ab Werk hat er es nicht. Eine selbst gebaute Rolle mit admin.access, aber ohne das neue Recht, verliert sie — das Häkchen steht im Rollen-Editor.

⚠️ Für die Rollen Gast und Einsatzkraft ist die Seite gesperrt — auch mit dem Recht. Vergibt jemand das Recht im Rollen-Editor an eine der beiden, bleibt die Seite trotzdem zu: „Diese Übersicht zeigt Klarnamen und ist für Deine Rolle nicht vorgesehen." Das ist dieselbe Grenze wie beim Versand, wo die Sammelmeldung an diese beiden Rollen ebenfalls nicht geht (siehe Meldungen). Eine Regel, die nur auf einem der beiden Wege gilt, wäre keine.

⚠️ Ein Schwerpunkt-Dispo sieht nur Rückmeldungen zu Einsätzen aus seinen Schwerpunkten — auch ohne Filter, nicht erst beim Filtern. Ein Filter auf einen fremden Einsatz wird abgewiesen. Ist ihm kein Schwerpunkt zugeordnet, sieht er nichts.

Die Telegram-Zeilen mit dem Merker „alt" sieht er gar nicht — weder gefiltert noch ungefiltert. Sie tragen meist überhaupt keinen Einsatzbezug und lassen sich deshalb nicht auf seinen Schwerpunkt eingrenzen; was sich nicht zuordnen lässt, gehört nicht in eine Ansicht mit Sichtbarkeits-Grenze. Für alle anderen Rollen bleiben sie sichtbar.

ℹ️ Welche Rückmeldungen möglich sind, legst Du je Meldungsart und Empfängergruppe fest — unter Meldungen. Die Führungsstelle kann dort andere Antworten bekommen als eine Löschgruppe; „ELW raus" ergibt für letztere schließlich keinen Sinn.

ℹ️ Wo die Rückmeldungen herkommen: aus der App (aus dem Postfach), vom Sperrbildschirm bei Web Push oder aus den Knöpfen an der Telegram-Nachricht. Alle drei Wege landen in derselben Liste.

ℹ️ Für den schnellen Blick reicht oft das Postfach. Wer das Recht „Rückmeldungen anderer sehen" (mitteilung.rueckmeldungen) hat, sieht dort direkt unter der Meldung, wer wie geantwortet hat — ohne diese Seite zu öffnen. Diese Seite bleibt der Ort für Auswertung und Filter über die ganze Wehr — dasselbe Recht, mehr Werkzeug.

Das Lagebild

Läuft ein Einsatz, steht ganz oben ein zweigeteilter Block:

  • Links die Lage — Einsatznummer (ein Klick führt in den Einsatz), Stichwort, Löschgruppe, Einsatzstelle, Sachverhalt und eine kleine Lagekarte.
  • Rechts die Rückmeldungen — fünf Kacheln (Komme, ESt, Später, Nicht, LG), darunter die Gesamtzahl mit den Lagemeldungen und die Liste, wer wann was gemeldet hat.

Links steht auch die Alarmierungszeit — und daneben, bis wann die Zählung läuft:

ALARMIERT
13:59 Uhr — Zählung läuft bis 14:14 Uhr

ℹ️ Ohne den zweiten Teil müsstest Du im Kopf rechnen, und zwar mit einem Zeitfenster, das unter Meldungen → Rückmeldungen jederzeit anders eingestellt sein kann. Das Datum erscheint nur, wenn der Alarm nicht von heute ist — bei einem Einsatz über Mitternacht ist es genau die Information, auf die es ankommt.

Laufen mehrere Einsätze, steht für jeden ein eigener Block untereinander.

Woran Du einen Eileinsatz erkennst

Der Rahmen der Einsatznummer trägt immer die Farbe der Wichtigkeit — dieselbe Farbe wie der Marker auf der Lagekarte.

Liegt die Stufe über der Normalstufe, steht oben rechts ihr Symbol in ihrer Farbe:

Stufe Anzeige
Normal (nur der grüne Rahmen — kein Symbol)
Eilig ⚠️ in Orange
Großschadenslage ⚡ in Rot

Der Name der Stufe steht im Tooltip und wird Screenreadern vorgelesen — ein Piktogramm allein wäre für sie nichts.

ℹ️ Symbol und Farbe stellst Du selbst ein — unter Wichtigkeit, Felder Symbol und Farbe. Legst Du eine vierte Stufe an, erscheint sie hier automatisch mit. „Über der Normalstufe" heißt schlicht: weiter unten in der Sortierung des Katalogs.

Lässt Du das Symbol leer, steht dort ein allgemeines Warnzeichen.

⚠️ Bei normalen Einsätzen erscheint kein Symbol — mit Absicht. Ein Warnzeichen, das an jedem Einsatz hängt, warnt nicht mehr.

Auf dem Alarmmonitor steht dasselbe Symbol an derselben Stelle. Es bleibt auch in der Großschrift-Ansicht stehen — anders als die Karte: Es ist genau die Information, für die diese Ansicht da ist.

ℹ️ Wurde die Stufe eines alten Einsatzes inzwischen gelöscht, bleibt der Rahmen neutral. Sie wird nicht ersatzweise als „normal" angezeigt — unbekannt ist nicht harmlos.

ℹ️ Die Karte lässt sich nicht bedienen — kein Zoom, kein Ziehen. Sie ist ein Bild der Einsatzstelle, kein Werkzeug: Wer die Umgebung erkunden will, geht in den Einsatz. Ohne Koordinaten erscheint sie gar nicht; ein leerer grauer Kasten sagt nichts und nimmt nur Platz weg.

Läuft nichts, steht dort „Aktuell kein Einsatz." — und darunter die Kacheln mit der Summe im Zeitfenster. Solange ein Einsatz läuft, sind diese Gesamt-Kacheln ausgeblendet: Zwei Zahlenreihen für dieselbe Frage, eine je Einsatz und eine darüber, wären beim Ausrücken eine Fehlerquelle.

⚠️ „Aktuell kein Einsatz" und „Lagebild nicht abrufbar" sehen ausdrücklich verschieden aus. Der zweite Fall erscheint in Warnfarbe mit dem Satz „Ein laufender Einsatz wäre hier nicht zu sehen." Auf einem Lagebild darf „nichts da" nie wie „nichts gewusst" aussehen.

Rufst Du die Seite gefiltert auf (aus einem Einsatz oder einer Meldung heraus), bleibt das Lagebild weg — dann fragst Du nach der Historie eines bestimmten Vorgangs, und der darf längst vorbei sein.

Der Alarmmonitor

Oben rechts steht „Alarmmonitor". Er öffnet dieselben Daten als Vollbild — ohne Menü, ohne Ränder, für einen Bildschirm in der Fahrzeughalle oder der Umkleide.

Links Nummer, Stichwort, Adresse, Sachverhalt
Rechts Rückmeldungen als Kacheln, Gesamtzahl, und wer wann was gemeldet hat
Unten Bedienleiste — nur für den Menschen davor, nicht für den Schirm

Auch hier steht hinter dem Namen ein AGT, wenn die Person als Atemschutzgeräteträger gekennzeichnet ist — auf dem Wandbildschirm beantwortet das die Frage, die nach jeder Alarmierung als Erstes kommt. Es steht neben dem Namen, nicht darin: Ein langer Name wird auf dem Schirm gekürzt, und ausgerechnet das Kennzeichen wäre das Erste, was dabei wegfiele.

Die Größe stellst Du vor Ort ein

In der Fußleiste sitzt ein Schieberegler „Schriftgröße". Er vergrößert die ganze Anzeige auf einmal.

ℹ️ Warum kein Feld für Zoll und Meter? Weil niemand seine Diagonale auswendig kennt. Schieb den Regler, bis es von der Stelle aus lesbar ist, an der jemand steht — vom Hallentor, vom Tresen, aus der Umkleide. Die Einstellung merkt sich der Browser.

Der Knopf „Großschrift" schaltet auf die zweite Ansicht: kein Sachverhalt, keine Namensliste, dafür Stichwort und Adresse in Maximalgröße. Das ist die Ansicht für den Blick von acht Metern.

„Vollbild" blendet auch die Browserleisten aus.

Hell oder Dunkel

Daneben steht der Knopf „Hell" bzw. „Dunkel". Ab Werk ist der Monitor dunkel — in einer abgedunkelten Halle blendet er sonst. Steht der Bildschirm im hellen Flur oder hinter einer Fensterfront, ist die helle Fassung besser zu lesen. Die Wahl merkt sich das Gerät, genau wie Schriftgröße und Großschrift; ein anderer Bildschirm im Haus bleibt davon unberührt.

Der Monitor hat dafür einen eigenen Knopf, weil er eine eigene Farbwelt fährt und nicht am Umschalter der Seitenleiste hängen kann — die hat er nicht.

ℹ️ Die Lagekarte auf dem Monitor bleibt immer hell. Der Dunkelmodus der Karte ist eine Farbumkehr der Kartenkacheln: Aus Wald wird Violett, aus Wasser Sand. Auf einem Schirm, den man aus fünf Metern liest, erkennt man die Gegend dann nicht wieder.

Woran Du siehst, dass er noch lebt

Der Monitor lädt die Seite nicht neu. Er holt sich in festem Takt den frischen Stand — läuft ein Einsatz, steht links unten, wann die nächste Abfrage kommt:

Aktualisierung in 7 s

Im Ruhezustand bleibt die Zeile leer: Dort gibt es nichts, dessen Alter jemanden interessieren müsste.

⚠️ Diese Zeile ist wichtiger, als sie aussieht. Ein Bildschirm, an dem die Verbindung hängt, zeigt dieselben Zahlen wie einer, auf den gerade niemand geantwortet hat. Ohne den Zähler kannst Du beides nicht unterscheiden. Bleibt die Antwort aus, wechselt die Zeile in Warnfarbe: „Verbindung unterbrochen — Anzeige veraltet".

Wie oft gefragt wird, stellst Du zentral ein — unter Meldungen → Rückmeldungen: 5 bis 60 Sekunden, Vorgabe 10.

ℹ️ Eine Änderung wirkt ohne Neuladen, spätestens beim übernächsten Abruf. Das ist Absicht: An einen Bildschirm in der Fahrzeughalle geht niemand hin, um F5 zu drücken.

Kürzer heißt schneller, kostet aber Rechenzeit beim Hoster — jede Abfrage ist eine eigene Anfrage an den Server, und der Schirm läuft rund um die Uhr. 10 Sekunden sind für eine Fahrzeughalle erprobt.

Was der Monitor zeigt, wenn nichts los ist

Uhr, Datum, die letzten Einsätze — und in Grün: „Kein laufender Einsatz".

Darunter, wenn das Wetter-Modul freigeschaltet ist und ein Beobachtungsgebiet eingerichtet: Temperatur, Wind und Böen sowie die amtlichen Warnungen mit ihren Piktogrammen — in denselben Farben wie auf der Wetterkarte. Läuft ein Einsatz, verschwindet die Kachel: Dort zählt die Lage.

ℹ️ Das Wetter wird alle fünf Minuten geholt, nicht im Takt des Lagebilds. Es kommt von einem fremden Dienst, und dessen Antwortzeit darf den Monitor nicht aufhalten — sonst stünde er ausgerechnet dann, wenn ein Alarm hereinkommt. Fällt der Wetterdienst aus, fehlt nur die Kachel.

⚠️ „Keine Warnungen" und „Warnlage nicht abrufbar" sehen verschieden aus. Das zweite steht in Warnfarbe. Auf einer Lagekarte ist eine leere Fläche keine Entwarnung.

⚠️ Steht dort in Bernstein „Verbindung zum ETB verloren", ist das etwas völlig anderes als „kein Einsatz". Dann ist der angezeigte Stand alt, und ein Alarm in der Zwischenzeit wäre nicht zu sehen. Der Monitor sagt Dir dann auch, wie alt der Stand ist.

Ein leerer Bildschirm, der bei einem Serverausfall genauso aussieht wie ein ruhiger Abend, wäre in dieser Anwendung ein Sicherheitsfehler.

Ein Bildschirm ohne Anmeldung

Ein Schirm in der Fahrzeughalle hat niemanden, der sich morgens anmeldet. Dafür gibt es unter Meldungen → Rückmeldungen den Abschnitt Bildschirme ohne Anmeldung:

  1. Namen eintragen („Fahrzeughalle") und Zugang anlegen.
  2. Die Adresse erscheint direkt darüber — mit Adresse kopieren daneben.
  3. Diese Adresse einmal am Bildschirm aufrufen. Danach zeigt er dauerhaft den Alarmmonitor.

Die vier Symbole in der Liste

Jeder eingerichtete Bildschirm hat vier Knöpfe — in dieser Reihenfolge, von harmlos nach folgenreich:

Symbol Was es tut
🖥 Anzeigen Öffnet den Alarmmonitor in einem neuen Tab — so, wie ihn der Bildschirm zeigt. Ändert nichts.
Adresse kopieren Legt die Adresse dieses Bildschirms in die Zwischenablage. Sie einmal am Gerät aufrufen, danach zeigt es dauerhaft den Monitor.
Neuer Link Erzeugt eine neue Adresse. Die bisherige gilt danach nicht mehr — der Bildschirm muss die neue einmal aufrufen.
Widerrufen Der Zugang gilt nicht mehr, der Bildschirm zeigt beim nächsten Abruf die Anmeldung. Gelöscht wird nichts.

ℹ️ Die Adresse bleibt abrufbar. Du kannst sie jederzeit kopieren — etwa für einen zweiten Bildschirm oder nachdem jemand das Gerät zurückgesetzt hat.

Lesen kann sie nur, wer die Verwaltung öffnen darf — und wer das darf, sieht das Lagebild ohnehin vollständig.

⚠️ Bei Zugängen aus einer älteren Fassung ist der Kopier-Knopf gedämpft. Damals wurde nur ein Fingerabdruck gespeichert, die Adresse ist fort. Einmal Neuer Link, und der Knopf funktioniert.

ℹ️ Warum steht der Schlüssel nicht in der Adresszeile? Nach dem Aufruf verschwindet er. Bliebe er stehen, stünde er in jeder Zeile des Server-Protokolls beim Hoster — und ein Wandbildschirm ruft die Seite alle paar Sekunden auf.

ℹ️ „Hier ausprobieren" öffnet die Adresse in einem neuen Tab. Achtung: Das richtet den Zugang in Deinem Browser ein, nicht am Hallenschirm.

Was so ein Zugang darf: Er liest das Lagebild — sonst nichts. Kein Postfach, keine Einsatzakte, keine Verwaltung, kein Schreiben. Er ist kein Benutzerkonto und erzeugt keine Sitzung.

Was er zeigt, sind Klarnamen — und, solange die Atemschutzüberwachung eingeschaltet ist, das AGT hinter dem Namen. Ein Bildschirm ohne Anmeldung kennt keine Rechte; die einzige Grenze ist hier der Modulschalter.

ℹ️ Das ist so entschieden, nicht so passiert. Ein Name ist etwas, das im Raum ohnehin fällt — „AGT ja/nein“ ist dagegen eine dauerhafte persönliche Eigenschaft, und eine Fahrzeughalle hat ein unbestimmtes Publikum. Abgewogen wurde beides; es bleibt bei den Klarnamen. Wer das an einem bestimmten Schirm nicht möchte, hängt den Zugang nicht dorthin — oder schaltet die Atemschutzüberwachung ab.

Der Zugang ist damit genauso vertraulich wie der Bildschirm, an dem er hängt. Deshalb ist er einzeln benannt und einzeln widerrufbar: Wer einen Bildschirm abbaut, nimmt seinen Zugang mit. In der Spalte Zuletzt gesehen steht „noch nie aufgerufen", solange die Einrichtung am Gerät offen ist.

ℹ️ Ein Zugang verfällt nach einem Jahr ohne Benutzung von selbst.

Wann ein Einsatz wieder verschwindet

Sobald er auf erledigt oder abgeschlossen steht — sofort. Sonst, wenn das eingestellte Zeitfenster abgelaufen ist (Vorgabe 15 Minuten, siehe Meldungen → Rückmeldungen); steht es auf 0, zeigt der Monitor die Einsätze der letzten Stunde. Beides gilt je Einsatz: Ein erledigter Einsatz nimmt einen parallel laufenden nicht mit.

ℹ️ Laufen mehrere gleichzeitig, wechselt die Anzeige alle paar Sekunden durch — die Punkte in der Fußleiste zeigen, wo Du bist. Jede Bedienung hält den Wechsel eine Minute an, und „Wechsel anhalten" stoppt ihn ganz. Mit den Pfeiltasten blätterst Du selbst.

⚠️ Für die Rolle Schwerpunkt-Dispo gibt es den Monitor nicht: Sie sieht nur ihre Schwerpunkte, und ein Lagebild der ganzen Wehr wäre damit unvereinbar.

Die Statuskacheln

Oben zeigt je eine KPI-Kachel die Anzahl pro Rückmeldungs-Status, plus eine hervorgehobene Gesamt-Kachel:

Kachel Bedeutung
Komme Kommt zum Gerätehaus
ESt Fährt direkt zur Einsatzstelle
Später Kommt verzögert nach
Nicht Kann nicht kommen
LG Meldung der Löschgruppe

Jede Kachel trägt ein eigenes Symbol in ihrer Status-Farbe; dieselben Symbole und Farben findest Du als Badge in der Liste darunter wieder. Kacheln ohne Rückmeldung treten zurück — Symbol und Zahl sind blasser, lesbar bleiben sie.

ℹ️ Die fünf Kacheln kennen nur die eingebauten Antworten. Hast Du unter Meldungen eigene Rückmeldungen ergänzt („Rücke aus"), stehen sie in der Liste (grau, mit neutralem Symbol), aber in keiner Kachel. In „Gesamt" zählen sie mit — und darunter steht dann, wie viele es waren: „3 davon mit eigener Antwort". Sonst stünde über einer gefüllten Liste eine 0, und das kostet im Einsatz Vertrauen.

„Zur Lage gemeldet"

Unter den Kacheln steht — wenn es etwas zu melden gab — ein schmaler Streifen mit Marken wie „ELW raus" oder „Abbruch", jeweils mit dem Zeitpunkt der letzten Meldung.

Das sind keine Rückmeldungen. Sie beantworten nicht „kommst Du?", sondern sagen etwas über die Lage — und sie richten sich an die übrigen Empfänger des Alarms, nicht an die Führung. Deshalb stehen sie neben den Kacheln und nicht in ihnen: Eine Kachel würde behaupten, sie seien mit „Komme" vergleichbar.

Angezeigt wird nur, dass etwas gemeldet wurde und wann zuletzt — nicht von wem, und nicht wie oft. Wer eine solche Kurznachricht abschickt, tut das aus einer Meldung im Postfach heraus.

⚠️ Steht dort „Lagemeldungen gerade nicht abrufbar", ist das kein leerer Streifen, sondern eine Störung. Dann wäre ein gemeldeter „Abbruch" hier nicht zu sehen. „Nichts da" und „nichts gewusst" sind auf einem Lagebild zwei verschiedene Dinge, und sie sehen deshalb verschieden aus.

Die Liste

Darunter stehen die letzten Rückmeldungen als Tabelle: Name, Rückmeldung (als farbiges Badge), Zeitpunkt und der zugehörige Einsatz.

  • Hat jemand einen Zusatztext mitgeschickt („bin in 10 Minuten da"), steht er klein unter dem Namen — die Rückmeldung selbst bleibt der Knopf daneben.
  • Hinter dem Namen steht AGT, wenn die Person als Atemschutzgeräteträger gekennzeichnet ist. Wer die Liste im Alarmfall liest, liest sie mit einer Frage im Kopf: Reicht es für einen Trupp? Sprachausgaben lesen dort „Atemschutzgeräteträger" — die drei Buchstaben sind nur die Kurzform für das Auge.
  • Unter der Einsatznummer stehen Stichwort und Ortsteil — sonst wäre in einer Liste, die bewusst mehrere Einsätze enthält, nicht zu erkennen, wozu eine Zusage gehört. Die Straße steht dort bewusst nicht: Diese Seite läuft auch auf einem Bildschirm im Gerätehaus.
  • Ein Klick auf eine Einsatznummer (#007) filtert die Seite auf genau diesen Einsatz — oben erscheint ein Banner mit Stichwort, Ort und dem Link „Filter aufheben". Es nennt den Einsatz auch dann, wenn zu ihm noch gar keine Rückmeldung vorliegt.
  • Ohne Filter zeigt die Liste die letzten 200 Rückmeldungen über alle Einsätze.

Im Seitenkopf steht der Zeitpunkt der letzten Rückmeldung.

ℹ️ Woran das AGT-Kennzeichen hängt. Es erscheint nur, wenn die Atemschutzüberwachung eingeschaltet ist und Du das Leserecht atemschutz.view hast. Ist das Modul aus, taucht es nirgends auf. Zeilen mit dem Merker „alt" (aus dem Telegram-Chat) bekommen nie eins: Dort steht nur ein Name, keine Person aus der Benutzerverwaltung — ein geratenes Kennzeichen wäre schlimmer als keins. Gesetzt wird der Haken je Person in der Benutzerverwaltung.

Eine Rückmeldung löschen

Wer das Recht „Konfiguration verwalten" (admin.config) hat, findet in jeder Zeile rechts einen Papierkorb. Ein Klick fragt nach und entfernt die Rückmeldung dann aus der Liste.

Gedacht ist das für den Alltag: ein Probealarm, den jemand aus Versehen beantwortet hat, oder eine Antwort auf dem falschen Einsatz.

⚠️ Das lässt sich nicht rückgängig machen. Es gibt keinen Papierkorb, aus dem sich etwas zurückholen ließe.

ℹ️ Weg ist nur die Antwort, nicht die Zustellung. Dass die Meldung hinausging und wen sie erreicht hat, bleibt im Zustellprotokoll stehen — sonst sähe es hinterher so aus, als sei die Person nie alarmiert worden. Bei einer Zeile mit dem Merker „alt" (aus dem Telegram-Chat) fällt die ganze Zeile: Dort ist die Antwort der einzige Eintrag.

ℹ️ Auch Entscheidungen lassen sich entfernen — eine erteilte MoWaS-Freigabe oder eine Gerätefreigabe. Sie überstehen den ETB-Reset, und der Papierkorb ist der Weg, sie aus der Liste zu nehmen. Was darin stand, wandert dabei ins Protokoll: Bei einer Gerätefreigabe ist diese Zeile der einzige Nachweis, wer ein fremdes Gerät in die Alarmkette gelassen hat.

⚠️ Die Frist rührt Entscheidungen nicht an. Eine Freigabe still nach drei Tagen verfallen zu lassen ist etwas anderes, als sie bewusst zu entfernen.

ℹ️ Die Meldung geht davon nicht wieder auf. Eine gelöschte Antwort ist etwas anderes als „noch keine" — sonst stünde der Alarm sofort wieder als offen im Postfach, das Alarmfenster ginge auf und die gelöschte Rückmeldung käme über die erzwungene Antwort zurück.

ℹ️ Wer gelöscht hat, steht im Protokoll. Da sich nichts zurückholen lässt, bleibt wenigstens nachvollziehbar, wer den Eintrag entfernt hat.

Soll das nicht von Hand geschehen, gibt es die Frist: Unter Meldungen → Rückmeldungen räumt „Rückmeldungen löschen nach" alles ab, was älter als die eingestellte Zahl von Tagen ist — Vorgabe drei.

Einträge mit dem Merker „alt"

Zeilen aus dem Telegram-Chat tragen hinten ein kleines „alt". Das sind zwei Gruppen: die Historie aus der Zeit vor dem Meldungs-Bus — und jede Rückmeldung, die heute über einen Knopf an der Telegram-Nachricht hereinkommt. Beide sind anders zu lesen als eine Zeile aus dem Bus:

  • Der Name ist der Chat-Name, nicht ein ETB-Benutzer. Wer genau geantwortet hat, lässt sich daraus nicht sicher ableiten — das ETB führt bewusst keine persönlichen Telegram-IDs.
  • Einen Zusatztext gibt es dort nicht; der Chat kennt nur den Knopf.
  • Den Einsatz tragen sie erst seit dem Rückkanal. Ältere Zeilen zeigen statt einer Einsatznummer höchstens eine alte Alarm-ID oder ein „–".

ℹ️ Holt Deine Wehr die Telegram-Rückmeldungen ab (statt sie sich per Webhook zustellen zu lassen, siehe Webhook-Status), erscheinen die Chat-Zeilen erst mit dem nächsten Cron-Lauf — bei empfohlenem Takt also bis zu zwei Minuten später. Bei einer getippten Antwort steht dann die Uhrzeit der Chat-Nachricht in der Liste, bei einem Knopf die des Cron-Laufs.

Filterst Du auf einen Einsatz, fallen alle „alt"-Zeilen heraus — auch die neuen. Der Filter arbeitet auf dem Bus; die Chat-Zeilen würden ihn sonst unterlaufen. Einem Schwerpunkt-Dispo werden sie aus demselben Grund überhaupt nicht angezeigt (siehe oben).

ℹ️ In der Sammelmeldung zählen die Chat-Antworten trotzdem mit — dort stehen sie mit dem Zusatz „(aus dem Chat)" hinter dem Namen. Siehe Meldungen → Sammelmeldung.

ℹ️ Im Schwerpunkt-Tagebuch ist die Seite ausgeblendet — Rückmeldungen gibt es nur für das gesamte ETB, nicht pro Schwerpunkt.

ℹ️ Die Liste bleibt leer? Dann hat entweder niemand geantwortet, oder nach einem Update fehlen die Spalten des Rückkanals — ein Administrator führt einmalig den Schema-Check → „Reparieren" aus.

Was als nächstes?

  • Wie zurückgemeldet wird → Postfach
  • Der Stand als Meldung an die Führung („Sammelmeldung") → Meldungen
  • Telegram einrichten und verstehen → Telegram
  • Alarme automatisch erzeugen → Alarm-Regeln