Einstieg

Profil

Das Profil ist Deine eigene Seite: Hier siehst Du, ob Dich ein Alarm überhaupt erreicht, meldest Geräte an und ab, pflegst Name und E-Mail und änderst Dein Passwort.

So kommst Du hin:

Wo Was Du antippst
Menü ausgeklappt Deinen Benutzernamen unten im Menü
Menü eingeklappt das Benutzersymbol in der schmalen Symbolspalte
Am Handy Menü öffnen (☰) und unten auf Deinen Namen tippen

ℹ️ Das Profil braucht kein Recht — nur eine Anmeldung. Ein Recht darauf hieße, jemanden von seinem eigenen Konto aussperren zu können.

Deine Geräte — die Bereitschaftsanzeige

ℹ️ Dieses Gerät noch gar nicht eingerichtet? Der ganze Weg — App auf den Startbildschirm, anmelden, erlauben — steht getrennt für Android und iPhone unter Gerät einrichten.

Der obere Teil ist bewusst keine Einstellungsliste, sondern eine Bereitschaftsanzeige. Ein Gerät ist nicht einfach „registriert" — es hat zuletzt nachweislich geklingelt, oder eben seit Wochen nicht. Der farbige Punkt links ist die Aussage, das Wort daneben sagt sie noch einmal in Klartext:

Punkt Zustand Was das heißt
grün Erreichbar Das Gerät hat in den letzten 30 Tagen nachweislich eine Meldung bekommen
gelb Unbewiesen Angemeldet, aber lange kein Empfang belegt — nicht kaputt, nur ungeprüft. Dafür gibt es den Probealarm
gelb Wartet auf Freigabe Ein Administrator muss das Gerät noch freigeben; bis dahin bleibt es still
rot Stumm Apple bzw. Google haben das Gerät abgemeldet (App gelöscht, Browserdaten geleert) — hier hilft nur neu anmelden

ℹ️ Die Farbe ist nie das einzige Signal. Das Zustandswort steht immer daneben — auch für alle, die den Unterschied zwischen Grün und Gelb nicht sehen, und für die Sprachausgabe.

Darunter steht jeweils der Zeitpunkt im Klartext („zuletzt geklingelt heute, 07:14 Uhr", „vor 3 Tagen"). Dein aktuelles Gerät ist mit „Dieses Gerät" markiert und steht ganz oben.

ℹ️ „Unbewiesen" ist kein Vorwurf. Eine Wehr, bei der vier Wochen kein Alarm lief, hat kein Geräteproblem. Die Frist ist deshalb großzügig — sie soll ausgefallene Geräte finden, nicht ruhige Wochen tadeln.

⚠️ Abgeschickt ist nicht angekommen. Steht dort „zuletzt abgeschickt … — angekommen ist sie aber nie bestätigt worden", hat der Push-Dienst die Meldung zwar angenommen, aber kein Gerät hat sie je bestätigt. Ob das Telefon sie gezeigt hat, weiß dann niemand. Genau deshalb steht es so da und nicht als beruhigendes „zugestellt".

Probealarm senden

Unter jedem Gerät steht „Probealarm senden". Er nimmt genau denselben Weg wie ein echter Alarm — eine Attrappe, die bloß behauptet, alles sei in Ordnung, wäre schlimmer als gar keine Prüfung. Kommt er an, ist der Zustand danach Erreichbar.

ℹ️ Bewusst leise. Eine Probe soll zeigen, dass etwas ankommt, nicht die halbe Wehr wecken. Sie bleibt deshalb nicht liegen wie ein Hauptalarm.

ℹ️ Höchstens alle 30 Sekunden, gezählt je Person über alle Geräte und Browser hinweg. Tippst Du schneller, kommt „Einen Moment — ein Probealarm alle 30 Sekunden reicht."

⚠️ Ein Gerät, das auf die Freigabe wartet, bekommt keinen Probealarm. Es würde hier klingeln und trotzdem keinen einzigen echten Alarm bekommen — und Du hieltest Dich für alarmierbar. Das ETB sagt in diesem Fall ausdrücklich, dass die Freigabe fehlt.

⚠️ Meldet der Probealarm „Der Push-Dienst hat den Probealarm abgelehnt (HTTP …)", ist das Gerät beim Hersteller nicht mehr bekannt: abmelden und neu anmelden.

Ein Gerät anmelden

Ist das Gerät, an dem Du gerade sitzt, noch nicht dabei, steht oben die Karte „Dieses Gerät bekommt noch keine Alarme" mit dem Knopf „Dieses Gerät anmelden":

  1. „Dieses Gerät anmelden" antippen.
  2. Der Browser fragt nach der Erlaubnis für Benachrichtigungen — erlauben.
  3. Fertig. Das Gerät erscheint in der Liste; den Namen vergibt das ETB automatisch grob nach Gerätetyp („iPhone", „iPad", „Android-Gerät", „Windows-Rechner"). Das reicht, um zwei Geräte auseinanderzuhalten — mehr will das ETB gar nicht wissen.

Die Anmeldung gilt je Gerät: Handy und Tablet meldest Du getrennt an — dafür klingelt es dann auch auf beiden. Erlaubt sind bis zu 8 Geräte je Person.

Mit „Abmelden" nimmst Du ein Gerät wieder heraus; bei einem stummen Gerät heißt der Knopf „Eintrag entfernen". Beides fragt vorher zurück.

Ein Gerät umbenennen

Unter jedem Gerät steht sein Name in einem Feld. Tipp einen neuen hinein und drück „Namen speichern" — höchstens 64 Zeichen. „Diensthandy" und „Privat" sind besser auseinanderzuhalten als zweimal „Android-Gerät", und Dein Administrator sieht denselben Namen in seiner Geräteliste.

ℹ️ Leer geht nicht — dann meldet das ETB „Bitte gib dem Gerät einen Namen." Umbenennen kannst Du nur Deine eigenen Geräte.

⚠️ Ein Gerät gehört genau einer Person. Ist der Browser schon für jemand anderen eingerichtet — typisch am geteilten Fahrzeug-Tablet —, wird Deine Anmeldung abgewiesen. Der bisherige Besitzer muss sich erst abmelden. Das ist Absicht: Sonst wäre er ab Deinem Klick ohne Alarm, ohne es zu merken.

⚠️ Kommt danach „Angemeldet. Ein Administrator muss das Gerät noch freigeben", hat Deine Wehr die Freigabe neuer Geräte eingeschaltet. Bis zur Freigabe bleibt das Gerät still — sie erfolgt unter Web Push oder direkt aus dem Postfach heraus.

⚠️ Die Karte erscheint nicht? Dann kann dieses Gerät oder Deine Instanz keine Benachrichtigungen. Statt der Anmelde-Karte steht dann der Grund im Klartext:

  • „Auf iPhone und iPad braucht es einen Schritt mehr" — Web Push geht dort nur aus der installierten App: Seite in Safari öffnen (nicht im eingebauten Browser von WhatsApp oder Telegram), dann Teilen → „Zum Home-Bildschirm" und die Seite von diesem Symbol aus erneut öffnen.
  • „Dieses Gerät kann keine Alarme empfangen" — der Browser kann es nicht, oder die Instanz läuft nicht über HTTPS.
  • „Die Zustellung ist noch nicht eingerichtet" — Deine Wehr hat den Schlüssel für Web Push noch nicht erzeugt. Das macht ein Administrator einmalig unter Web Push.

ℹ️ Hast Du die Benachrichtigungen einmal abgelehnt, fragt der Browser nicht noch einmal. Das musst Du in den Einstellungen Deines Browsers für diese Seite selbst zurücknehmen.

ℹ️ Läuft Deine Wehr auf Telegram, steht hier statt der Geräteliste der Hinweis „Alarme laufen über den Telegram-Chat". Die Chats pflegt die Verwaltung zentral — hier gibt es dann nichts einzurichten.

Es sei denn, Du bist bei einer Erprobung dabei: Hat Dir die Verwaltung Web Push zugeteilt (allein oder zusätzlich zu Telegram), siehst Du die Geräte-Karte samt Probealarm ganz normal — auch wenn die Wehr noch auf Telegram läuft. Der Zustellweg wird immer noch zentral vergeben; er gilt dann nur für Dich anders. Mehr dazu unter Web Push.

„Soll dieses Gerät Alarme bekommen?"

Nach dem Anmelden landest Du auf der Einsatz-Übersicht. Ist dieses Gerät noch nicht angemeldet, fragt das ETB dort einmal nach:

  • „Ja, anmelden" — der Browser fragt nach der Erlaubnis, danach ist das Gerät dabei.
  • „Nächste Woche wieder fragen" — Ruhe für sieben Tage.

Auf iPhone und iPad erscheint statt der Frage die Anleitung zum Home-Bildschirm — dort ist es kein Defekt, sondern ein fehlender Schritt.

ℹ️ Wer die Frage dauerhaft loswerden will, findet im Profil die Karte „Nachfrage beim Anmelden" mit dem Schalter „Auf diesem Gerät nicht mehr fragen". Mit „Wieder fragen" nimmst Du das zurück.

ℹ️ Die Antwort merkt sich der Browser, nicht Dein Konto: Sie gilt für dieses Gerät. Am Rechner der Wache abzuschalten heißt also nicht, dass Dein eigenes Handy nicht mehr fragt.

Angemeldet bleiben

Zwischen den Geräten und Deinen Angaben steht Angemeldet bleiben. Hier siehst Du, auf welchen Geräten Du das Häkchen „Auf diesem Gerät angemeldet bleiben" gesetzt hast — und nimmst es zurück.

Je Gerät stehen der Name, das Datum der Anmeldung, die letzte Benutzung und der Ablauf. Darunter „Nicht mehr merken". Ganz unten gibt es „Auf allen Geräten abmelden" — der Weg für ein verlorenes oder verliehenes Gerät.

ℹ️ Das ist etwas anderes als ein Gerät für Alarme. Oben geht es darum, wohin ein Alarm zugestellt wird; hier darum, wo Du nicht jedes Mal Dein Passwort tippen musst. Zwei Listen, die sich ähnlich sehen und Verschiedenes bedeuten.

ℹ️ Ein gemerktes Gerät öffnet die Verwaltung nicht. Für alles Heikle — Benutzer, Rollen, Einstellungen — fragt das ETB weiterhin nach dem Passwort. Nach 90 Tagen ohne Benutzung fragt es ohnehin wieder.

⚠️ Steht dort „Diese Funktion ist noch nicht eingerichtet", fehlt nach einem Update die Tabelle dafür. Das Häkchen beim Anmelden bleibt bis dahin wirkungslos — es wird nichts gemerkt, und es gibt nichts zu widerrufen. Ein Administrator führt einmalig den Schema-Check aus.

Deine Angaben

Feld
Benutzername unveränderlich — er ist der Anmeldename und steht in den Protokollen
Name Wie Du in Rückmeldungen, Kommentaren und im Lagebild erscheinst
E-Mail Brauchst Du, um Dein Passwort selbst zurücksetzen zu können

⚠️ Jede E-Mail-Adresse gehört genau einem Konto. Trägst Du eine Adresse ein, die schon bei jemand anderem steht, weist das ETB das ab: „Diese E-Mail-Adresse gehört bereits zu einem anderen Konto." Sonst ließe sich der „Passwort vergessen"-Link eines Kollegen auf ein fremdes Konto umlenken.

ℹ️ Rolle und Löschgruppen kannst Du hier nicht ändern — das macht ein Administrator unter Benutzer. Wer sie hier ändern könnte, könnte sich selbst zum Administrator machen.

Passwort ändern

Drei Felder: aktuelles Passwort, neues Passwort, Wiederholung. Mindestens 8 Zeichen, und das neue darf nicht das alte sein.

⚠️ Das aktuelle Passwort ist Pflicht — auch wenn Du angemeldet bist. Eine Sitzung beweist, dass sich jemand angemeldet hat, nicht dass er es gerade ist. Ohne diese Rückfrage genügte ein fremdes offenes Fenster, um das Konto zu übernehmen.

⚠️ Ein neues Passwort beendet alle Sitzungen dieses Kontos — auch Deine eigene. Direkt nach dem Ändern landest Du auf der Anmeldeseite und meldest Dich mit dem neuen Passwort wieder an. Das ist Absicht: So sperrt ein neues Passwort jeden aus, der mit dem alten noch irgendwo offen ist.

ℹ️ Passwort vergessen funktioniert nur mit hinterlegter E-Mail-Adresse — siehe Rollen & Anmeldung.

Was als nächstes?